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"Ich hab nix gegen die, solange die mich nicht anfassen!"

Heißes Eisen Homosexualität - oft fühlen sich Lehrer/innen und Pädagog/innen überfordert mit der stark lesben- und schwulenfeindlichen Atmosphäre auf Schulhöfen und in Jugendtreffs. Doch wie sollen sie reagieren? Müssen sie alles selber machen?

KomBi bietet rund um das Thema lesbisch-schwule Lebenswelten Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen an. Die Palette der Angebote richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Schulklassen und Jugendliche allgemein. Für Lehrkräfte bedeuten beiderlei Veranstaltungen eine Entlastung auf vielen Ebenen: Sie selber oder "ihre" Jugendlichen können die Veranstaltungen der professionellen Bildungsreferent/innen von KomBi für Bildung, Aufklärung, Information und Beratung über Homosexualität nutzen.

Multiplikator/innen erfahren in den Fortbildungen fundierte und praxisnahe Grundlagen und Methoden, wie sie Homosexualität im Unterricht oder in der Jugendarbeit thematisieren können. Aus reichhaltigem Wissen schöpfen die Referent/innen von KomBi auch, wenn es darum geht, wie mit homophoben Äußerungen im Klassenzimmer oder im Kollegium umgegangen werden kann.

Die nunmehr 20-jährige Erfahrung von KomBi zeigt sich auch bei den Aufklärungsveranstaltungen mit Schulklassen und anderen interessierten Jugendlichen. Im Klassenzimmer oder in den Räumen von KomBi werden Fragen wie "Erkennen sich Lesben und Schwule untereinander?" beantwortet und Vorurteile wie "Schwule sind doch pervers, oder?!" diskutiert. Für jede Altersstufe mit dem passenden Konzept ausgestattet, fördern die JugendbildungsreferentInnen den gedanklichen Austausch unter den Jugendlichen.

"Vielfalt bereichert", dieses Motto ist der Hintergrund der pädagogischen Arbeit von KomBi. In den Seminaren und Aufklärungsveranstaltungen geht es darum, eine Sensibilisierung für homosexuelle Lebensformen in einer bis heute tendenziell antihomosexuellen Gesellschaft zu entwickeln. Ziel ist verzerrte und von Vorurteilen und Klischees geprägte Bilder geradezurücken und den Dialog zwischen unterschiedlichen Lebensformen zu ermöglichen. Dafür hat KomBi in den vergangenen Jahren immer wieder großen Zuspruch von Politik und Verwaltung bekommen, unter anderem eine Empfehlung vom Landesschulamt an die Berliner Schulen.

Nähere Informationen bei: KomBi, Kommunikation und Bildung, Kluckstr. 11, 10785 Berlin, Tel.: 215 37 42, Fax.: 26 55 66 34