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Unsere AuftraggeberInnen
 

Geschichte

Gender
Mainstreaming



Geschichte

1980
Gründung des Vereins Kommunikations- und Beratungszentrum homosexueller Frauen und Männer e.V. in Berlin (West)
Am 28.08.1980 wird das aus der lesbischen und schwulen Emanzipationsbewegung hervorgegangene KBZ ins Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.
Konzeption KBZ 1980

1981
Das KBZ bezieht eigene Räume in der Hollmannstraße 19 (heute Standort des Jüdischen Museums) in Berlin-Kreuzberg und nimmt seine Antidiskriminierungsarbeit mit zwei Zielrichtungen auf:

Emanzipation nach innen
Gegen die Folgen von Diskriminierung wirken die psychosozialen Beratungs- und Gruppenangebote der Lesbenberatung und der Schwulenberatung, die individuelle Lebensbedingungen verbessern (Empowerment für Angehörige der lesbischen und schwulen Community).

Emanzipation nach außen
An den Ursachen von Diskriminierung setzt der Bildungsbereich mit seinen präventiven Bildungs- und Informationsangeboten für Jugendliche und Erwachsene an, die langfristig gesellschaftliche Rahmenbedingungen verbessern (Lernprozesse für Angehörige der Mehrheitsgesellschaft).

1984
Das KBZ wird Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

1987
Umzug nach Schöneberg in die ehemaligen Räume des SchwuZ in der Kulmer Str. 20a

1993
Ausgründung der Schwulenberatung (Psychosoziales Zentrum für Schwule e.V.)

Anerkennung des KBZ als Träger der Freien Jugendhilfe nach § 75 KJHG

1994
Ausgründungen von kursiv e.V. und der Lesbenberatung (Lesbenberatung - Ort für Kommunikation, Kultur, Bildung und Information e.V.)

Erfolgreicher internationaler Protest verhindert die geplante Schließung des KBZ, dessen Angebote sich zunehmend professionalisieren.

Ein Empfehlungsschreiben der Senatsjugendverwaltung vom 25.04.1994 bestätigt die Fachlichkeit und Qualifikation der BildungsreferentInnen.

1995
Der Bildungsbereich des KBZ gibt sich den Namen KomBi – Kommunikation und Bildung vom anderen Ufer.

Ein Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Identität wird in die Berliner Landesverfassung aufgenommen (Art. 10, Abs. 2).

1996
Auf der Grundlage eines Diversity-Ansatzes entwickelt KomBi das Bildungskonzept der Lebensformenpädagogik.

KomBi gibt sich das Motto Vielfalt bereichert!

1997
Mitwirkung am 2. Pädagogischen Kongreß "Lebensformen und Sexualität" in Berlin

KomBi führt Diversity-Trainings für eine große Berliner Bank durch.

KomBi und das Aufklärungsprojekt von Lambda Berlin veranstalten
gemeinsam die bundesweite Fachtagung "16 Jahre Aufklärungs- und
Bildungsarbeit zu lesbisch-schwulen Lebensweisen. Standortbestimmung und Perspektiven

1998
Umzug nach Tiergarten-Süd in die Kluckstraße 11

Das Landesschulamt empfiehlt die Bildungsarbeit von KomBi allen Berliner Schulen (Rundschreiben LSA Nr. 3/1998).

2001
Gender Mainstreaming wird als verpflichtendes Leitprinzip der Arbeit verankert und ein GM-Konzept für KomBi erstellt.

2003
KomBi entwickelt ein Sexualpädagogisches Kompetenztraining für LehrerInnen zum neuen Berliner Rahmenplan für die Sexualerziehung.

Das Landesschulamt empfiehlt das Training den Berliner Schulen per Rundschreiben (LSA Nr. 28/2003).

2004
KomBi arbeitet aktiv mit im EU-Projekt "Berlin - Stadt der Vielfalt" / "Introduction of antidiscrimination training measures within public authorities", das Diversity-Trainings mit VerwaltungsmitarbeiterInnen in Berlin und Belfast durchführt.

2005
Der Name wird aktualisiert und lautet nun
KomBi - Kommunikation und Bildung

2006
KomBi, Lesbenberatung und Schwulenberatung feiern unter dem Motto Bewegung schafft Veränderung das 25-jährige Jubiläum der Arbeitsaufnahme mit einem großen Empfang im Berliner Abgeordnetenhaus.

Festreden und Grußworte