Termine/News


Termine/News

Europäischer Workshop für erwachsene Lernende zu Antidiskriminierung und Diversity (April 2012)

ISV-Qualifizierungskonzept für die Kinder- und Jugendhilfe geht in die Umsetzung (September 2010)


Europäischer Workshop für erwachsene Lernende zu Antidiskriminierung und Diversity (April 2010)


Bildungsinitiative QUEERFORMAT soll Umsetzungskonzept für die ISV im Bereich Kinder- und Jugendhilfe entwickeln (März 2010) 

Senatsbeschluss zur Bekämpfung von Homophobie
(16. Februar 2010)

Fachtag zum Thema Intersektionalität und
Antidiskriminierungsarbeit
(30. Oktober 2009)


Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu Homophobie und Geschlechtervielfalt (September 2009)

Berliner Antidiskriminierungsstelle richtet Steuerungsrunde zur ISV ein (Mai 2009) 

Berliner Abgeordnetenhaus beschließt umfassenden Aktionsplan gegen Homophobie (April 2009)

KomBi und ABqueer gründen Bildungsinitiative QUEERFORMAT 
(März 2009) 

Informationsveranstaltung mit Martin Heim
"Lesbische und Schwule Lebenswelten im Bilderbuch"
(16.Februar 2009)

KomBi spricht im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses (12. Januar 2009)

Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu genderbezogener Diskriminierung und Homophobie (Januar 2009)

Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu genderbezogener Diskriminierung und Homophobie (Oktober 2008)

Lesung mit Lutz van Dijk am 8. Mai 2008
 
FRUITCAKES – Peer-Training für jugendliche TrainerInnen aus 6 Ländern (März 2007)

Neues Internetportal für Jugendliche (Mai 2006)

Festempfang zum 25-jährigen Jubiläum (März 2006)

Interkultureller Kalender (Januar 2006)

Sexualpädagogisches Kompetenztraining (März 2004)

KomBi und Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin vereinbaren Kooperation (Juli 2003)

Europäisches Projekt "Berlin - Stadt der Vielfalt"
Einführung von Anti-Diskriminierungs-Trainingsmaßnahmen in öffentlichen Behörden

Forum
Gender Mainstreaming und Dekonstruktion von Geschlecht in der pädagogischen Praxis

Europäischer Workshop für erwachsene Lernende zu Antidiskriminierung und Diversity (April 2012)

KomBi veranstaltet einen 5tägigen internationalen Workshop für erwachsene Lernende zum Thema Antidiskriminierung und Diversity.

Anti-discrimination in practice:

Understanding discrimination, learning about diversity and sharing ideas on taking action against sexist, racist and homophobic remarks

   
Datum: 22.-28. April 2012
Ort: Berlin
Kurssprache: Englisch

Der Workshop richtet sich an Teilnehmende ab 18 Jahren ohne Vorkenntnisse zu Antidiskriminierung und Diversity, die sich interaktiv, erfahrungsbezogen 
und handlungsorientiert mit diesen Themen beschäftigen möchten. InteressentInnen aus den EU-Mitgliedsstaaten (mit der Ausnahme Deutschlands), der Türkei, Kroatien, Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz können sich direkt bei KomBi bewerben.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden einen individuellen Zugang zu Diversity und Antidiskriminierung zu eröffnen. Dies wird erreicht durch Wissensvermittlung zu Diversity, durch Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit von Diversitykategorien in der sozialen Interaktion und durch Erarbeitung und Austausch individueller Strategien gegen sexistische, rassistische und homophobe Bemerkungen.

Der Workshop ist im Grundtvig-Workshop-Katalog der Europäischen Kommission für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen, die den Richtlinien des EU-Programms für lebenslanges Lernen entsprechen, auf S. 62 aufgeführt:

www.ec.europa.eu

ISV-Qualifizierungskonzept für die Kinder- und Jugendhilfe geht in die Umsetzung (September 2010)

Das von der Bildungsinitiative QUEERFORMAT entwickelte Qualifizierungskonzept, mit dem die parlamentarische Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ (ISV) im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt werden soll, wurde von der 
auftraggebenden
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, vertreten durch das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-
Brandenburg (SFBB), abgenommen und geht nun in die Umsetzung. In der ersten Phase
werden gemäß der von Abgeordnetenhaus und Senat vorgegebenen Top-Down-Strategie Informationsveranstaltungen mit Schlüsselpersonen der Kinder- und Jugendhilfe durchgeführt. Den Start macht die Runde der 12 Berliner Jugendstadträtinnen und -räte am 24. September 2010. In der zweiten Phase werden ab  März 2011 Seminare, Beratungen und Fachveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte angeboten.

Das Qualifizierungskonzept finden Sie hier

Europäischer Workshop für erwachsene Lernende zu Antidiskriminierung und Diversity (April 2010)

KomBi veranstaltet einen 5tägigen internationalen Workshop für erwachsene Lernende zum Thema Antidiskriminierung und Diversity.

Anti-discrimination in practice:

Understanding discrimination, learning about diversity and sharing ideas on taking action against sexist, racist and homophobic remarks

   
Datum: 12.-16. April 2010
Ort: Berlin
Kurssprache: Englisch

Der Workshop richtet sich an Teilnehmende ab 18 Jahren ohne Vorkenntnisse zu Antidiskriminierung und Diversity, die sich interaktiv, erfahrungsbezogen 
und handlungsorientiert mit diesen Themen beschäftigen möchten. InteressentInnen aus den EU-Mitgliedsstaaten (mit der Ausnahme Deutschlands), der Türkei, Island, Norwegen und Liechtenstein können sich direkt bei KomBi bewerben.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmenden einen individuellen Zugang zu Diversity und Antidiskriminierung zu eröffnen. Dies wird erreicht durch Wissensvermittlung zu Diversity, durch Sensibilisierung für die Bedeutsamkeit von Diversitykategorien in der sozialen Interaktion und durch Erarbeitung und Austausch individueller Strategien gegen sexistische, rassistische und homophobe Bemerkungen.

Der Workshop ist im Grundtvig-Workshop-Katalog der Europäischen Kommission für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen, die den Richtlinien des EU-Programms für lebenslanges Lernen entsprechen, auf S. 73 aufgeführt:

www.ec.europa.eu
(Das Datum wurde auf April 2010 verschoben)

Dokumentation als Beispiel guter Praxis:

Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinsitut für
Berufsbildung hat im November 2010 den GRUNDTVIG- Workshop
"Anti-Discrimination in practice" als Beispiel guter Praxis veröffentlicht.
Die auf der Website der Nationalen Agentur veröffentlichte Dokumentation
des Workshops finden Sie hier

Bildungsinitiative QUEERFORMAT soll Umsetzungskonzept für die ISV im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln (März 2010) 

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, vertreten
durch das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB), hat die Bildungsinitiative QUEERFORMAT am 30. März 2010 beauftragt, ein Konzept zur Umsetzung der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ (ISV) im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zu entwickeln. Das Konzept soll die von Abgeordnetenhaus und Senat vorgegebene Top-Down-Strategie berücksichtigen und von Mai bis Juli erarbeitet werden. Der Auftrag sieht ab Oktober Informationsveranstaltungen mit Schlüsselpersonen der Kinder- und Jugendhilfe vor. Ab 2011 sollen Seminare, Beratungen und Fachveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte angeboten werden.

Senatsbeschluss zur Bekämpfung von Homophobie 
(16. Februar 2010) 

Am 16. Februar 2010 hat der Berliner Senat ein von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, vorgelegtes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Homophobie beschlossen. Der Maßnahmenkatalog zur Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller
Vielfalt“ (ISV) war unter Federführung der Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) in enger Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen erarbeitet worden. Der Beschluss zielt im Handlungsfeld „Bildung und Aufklärung stärken“ auf die nachhaltige Verankerung von Akzeptanz sexueller Vielfalt in Schule und Jugendhilfe. „
Im Sinne einer Top-down-Strategie sollen Schlüsselpersonen im Bildungsbereich sowie pädagogische Fachkräfte zum Thema Diversity und sexuelle Vielfalt qualifiziert werden.“

Hier finden Sie den Senatsbeschluss mit dem Maßnahmenpaket im Wortlaut:

Senatsbeschluss
 

Fachtag zum Thema Intersektionalität und Antidiskriminierungsarbeit  (30. Oktober 2009)

KomBi und ABqueer veranstalten am 30.10.2009 einen gemeinsamen Fachtag in der Berliner Werkstatt der Kulturen:

„Ohnmächtige Macht & Mächtige Ohnmacht: dynamische Machtverhältnisse, Intersektionalität und Antidiskriminierungsarbeit“

Intersektionalität verweist darauf, dass verschiedene Differenzkategorien nicht einfach addiert werden können, sondern - je nach betrachtetem Kontext - sich wechselseitig verstärken oder auch abschwächen. Unter intersektionaler Perspektive soll der Fachtag dynamische Machtverhältnisse thematisieren und praktische Anregungen für eine Antidiskriminierungsarbeit bieten, die nicht einfach in "Opfer" und "Täter_innen" spaltet, sondern aktiv mit den oft widersprüchlichen Zuordnungen und Selbstverortungen von Personen arbeitet.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
   
www.abqueer.de
     

Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu Homophobie und Geschlechtervielfalt (September 2009)

KomBi veranstaltet einen 5tägigen internationalen Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zum Thema Homophobie und Geschlechtervielfalt.

Strategies and Practical Tools Challenging Homophobia and Acknowledging Diversity of Genders in formal and non-formal Education for Teachers and Trainers

Datum: 20. - 25. September 2009
Ort: Berlin

Kurssprache: Englisch

Kursziel ist ein erhöhtes Bewusstsein für Perspektiven des Einschlusses (Inklusion) im pädagogischen Kontext mit dem Schwerpunkt auf Genderstereotypen im System der Zweigeschlechtlichkeit, auf Heteronormativität und auf Homophobie.

Der Kurs ist in der europäischen Comenius/Grundtvig-Kursdatenbank (Comenius-Grundtvig Training Database) für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen, die den Richtlinien des EU-Programms für lebenslanges Lernen entsprechen, gelistet und trägt die Referenznummer "DE-2009-901-001".
Mehr Informationen und die Kursauschreibung finden Sie hier:

Comenius-Grundtvig Training Database

Lehrkräfte und ErwachsenenbildnerInnen aus den EU-Mitgliedsstaaten (mit der Ausnahme Deutschlands), der Türkei, Island, Norwegen und Liechtenstein können bis 30. April 2009 bei ihren Nationalagenturen eine individuelle Mobilitätsförderung im Rahmen des EU-Programms Lebenslanges Lernen beantragen (Zuschussantrag „Weiterbildung für Bildungspersonal“).

Weiterführende Informationen:

Hintergrundinformation über das Programm Lebenslanges Lernen (Englisch)

Information zur Kursanmeldung (Englisch)

Formular für die vorläufige Anmeldung (Englisch)

 

Berliner Antidiskriminierungsstelle richtet Steuerungsrunde zur ISV ein (Mai 2009)

Die Landesstelle für Gleichbehandlung bei der Senatsverwaltung für
Integration, Arbeit und Soziales hat die Federführung für die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV) übernommen und eine Steuerungsrunde eingerichtet, die einen Maßnahmenkatalog zur ISV erarbeiten soll. Das Gremium unter dem Vorsitz von LADS-Leiterin Eren Ünsal ist paritätisch besetzt mit je fünf VertreterInnen von Senatsverwaltungen und Nichtregierungsorganisationen. Beratende Funktion für die fünf Themenschwerpunkte der ISV haben die Träger ABqueer (Bildung und Aufklärung), Mann-o-Meter (Antigewaltarbeit), KomBi (Diversity), GLADT (Dialog) und LSVD (Rechtsangleichung). Unterstützt wird die Steuerungsrunde durch die inhaltliche Zuarbeit von fünf Arbeitsgruppen zu den Themenschwerpunkten der ISV. KomBi wurde zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen „Bildung und Aufklärung“ und „Diversity in der Verwaltung“ eingeladen.
    

Berliner Abgeordnetenhaus beschließt umfassenden Aktionsplan gegen Homophobie (April 2009) 

Am 2. April 2009 hat das Abgeordnetenhaus mit der Initiative „Berlin tritt ein 
für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV) einstimmig einen umfassenden Aktionsplan gegen Homophobie beschlossen. In der Initiative 
wird bewusst ein Schwerpunkt darauf gelegt, Bildung und Aufklärung in Schule und Jugendhilfe zu stärken, um Kinder und Jugendliche schon frühzeitig mit einem akzeptierenden Umgang mit sexueller Vielfalt vertraut zu machen. Erstmals wird eine Fortbildungsverpflichtung eingeführt, pädagogische Fachkräfte aus Schule und Jugendhilfe sowie PädagogInnen in der Ausbildung zu den Themen Diversity, Antidiskriminierung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu schulen.

Hier finden Sie den beschlossenen Antrag im Wortlaut sowie eine Pressemitteilung zum Beschluss des Abgeordnetenhauses:

Initiative Sexuelle Vielfalt

Pressemitteilung zum Aktionsplan gegen Homophobie
   

KomBi und ABqueer gründen Bildungsinitiative QUEERFORMAT (März 2009)

Die „Bildungsinitiative QUEERFORMAT - Queere Bildung mit Format“ ist
eine gemeinschaftliche Initiative der Berliner Bildungsträger ABqueer (Aufklärung und Beratung zu queeren Lebensweisen) und KomBi (Kommunikation und Bildung). Beide Träger verfügen über langjährige Erfahrung in der Bildungsarbeit zu lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Themen. In der Bildungsoffensive QUEERFORMAT bündeln ABqueer und KomBi ihre fachlichen Kompetenzen und ihre Expertise im Feld der LGBT Education. Ziel ist es, die Berliner Politik und Verwaltung bei ihren Anstrengungen im Kampf gegen homophobe und transphobe Diskriminierungen im Bildungsbereich wirksam zu unterstützen.
   

Informationsveranstaltung mit Martin Heim
am 16. Februar 2009

Lesbische und Schwule Lebenswelten im Bilderbuch -
Entwicklungen zum Thema Gender und neue Materialien für die
geschlechtsbewusste Pädagogik

Fußball spielende Prinzessinnen, schwule Pinguine, Luzies süßer Onkel und Svenja, die kein Junge sein will – sie sind in der bunten Welt der Bilderbücher immer noch schwer zu entdecken, aber mit kundiger Anleitung lassen sie sich finden und in der geschlechtsbewussten pädagogischen Arbeit mit Kindern wirksam einsetzen.

Der Kulturpädagoge Martin Heim wird seine Forschungsergebnisse zur Darstellung von lesbischen und schwulen Lebenswelten in Kinderbüchern bei einem Informationsabend präsentieren. Dabei werden neben den aktuellen Entwicklungen auf dem deutschsprachigen Büchermarkt auch Bilderbücher aus den USA und Frankreich vorgestellt. Nicht nur gleichgeschlechtliche Lebensweisen spielen in den untersuchten Büchern ein Rolle, auch Mädchen 
und Jungen, die aus der erwarteten Geschlechterrolle fallen und individuelle Wege der Gender Expression wählen, haben inzwischen ihren Weg in die neuere Literatur gefunden.

Martin Heim hat in seiner Diplomarbeit die Darstellung von Homosexualität im Bilderbuch untersucht und arbeitet zur Zeit an einem Handbuch für die pädagogische Praxis zu diesem Thema, das unter dem Titel „Lesbische und schwule Lebenswelten im Bilderbuch – aktuelle Entwicklungen zum Thema Gender und neue Materialien für die geschlechtbewusste Pädagogik“ im November 2009 erscheinen soll.

16. Februar 2009, 19.00 Uhr

Kluckstr. 11 (1.Etage), 10785 Berlin (Tiergarten-Süd)

KomBi spricht im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses (12. Januar 2009)

Bei einer Anhörung des Berliner Innenausschusses zum Antrag auf einen Berliner Aktionsplan gegen Homophobie informierten die KomBi-BildungsreferentInnen Stephanie Nordt und Thomas Kugler die Abgeordneten über relevante Aspekte zur Bekämpfung von Homophobie im Bildungsbereich. Sie stellten Forschungsergebnisse zur psychosozialen 
Situation von Jugendlichen vor und erläuterten bewährte pädagogische Konzepte wie Diversity Education und Lebensformenpädagogik.
Hier finden Sie das Wortprotokoll der Anhörung.
(Die Ausführungen der KomBi-BildungsreferentInnen können Sie auf S. 12-14 nachlesen, ihre Antworten auf Fragen der Abgeordneten auf S. 30-32)

Anhörung Innenausschuss

 

Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu genderbezogener
Diskriminierung und Homophobie (Januar 2009)

Datum: 25.-30. Januar 2009
Ort: Berlin

Kurssprache: Englisch

Kursziel ist ein erhöhtes Bewusstsein für Perspektiven des Einschlusses (Inklusion) im pädagogischen Kontext mit dem Schwerpunkt auf Genderstereotypen im System der Zweigeschlechtlichkeit, auf Heteronormativität und auf Homophobie.

Der Kurs ist in der europäischen Comenius/Grundtvig-Kursdatenbank (Comenius-Grundtvig Training Database) für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen, die den Richtlinien des EU-Programms für lebenslanges Lernen entsprechen, gelistet und trägt die Referenznummer "DE-2008-794-001".
Mehr Informationen und die Kursauschreibung finden Sie hier:

Comenius-Grundtvig Training Database


Teilnahmeberechtigt sind Lehrkräfte und ErwachsenenbildnerInnen aus den
EU-Mitgliedsstaaten (mit der Ausnahme Deutschlands), der Türkei, Island, Norwegen und Liechtenstein, die sich bei ihren Nationalagenturen um eine individuelle Mobilitätsförderung in Höhe von 1.500,- Euro im Rahmen des EU-Programms Lebenslanges Lernen (Comenius bzw. Grundtvig) bewerben können.

Weiterführende Informationen:

Hintergrundinformation über das Programm Lebenslanges Lernen (Englisch)

Information zur Kursanmeldung (Englisch)

Formular für die vorläufige Anmeldung (Englisch)

   

Europäischer Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zu genderbezogener Diskriminierung und Homophobie (Oktober 2008)

KomBi veranstaltet einen 5tägigen internationalen Trainingskurs für pädagogische Fachkräfte aus Schule und Erwachsenenbildung zum Thema genderbezogene Diskriminierung und Homobhobie.

Strategies and Practical Tools Challenging Homophobia and Gender-based Discrimination in formal and non-formal Education for Teachers and Trainers

Datum: 19.-24. Oktober 2008
Ort: Berlin

Kurssprache: Englisch

Kursziel ist ein erhöhtes Bewusstsein für Perspektiven des Einschlusses (Inklusion) im pädagogischen Kontext mit dem Schwerpunkt auf Genderstereotypen im System der Zweigeschlechtlichkeit, auf Heteronormativität und auf Homophobie.

Der Kurs ist in der europäischen Comenius/Grundtvig-Kursdatenbank (Comenius-Grundtvig Training Database) für anerkannte Weiterbildungsmaßnahmen, die den Richtlinien des EU-Programms für lebenslanges Lernen entsprechen, gelistet und trägt die Referenznummer "DE-2008-794-001".
Mehr Informationen und die Kursauschreibung finden Sie hier:

Comenius-Grundtvig Training Database


Teilnahmeberechtigt sind Lehrkräfte und ErwachsenenbildnerInnen aus den
EU-Mitgliedsstaaten (mit der Ausnahme Deutschlands), der Türkei, Island, Norwegen und Liechtenstein, die sich bei ihren Nationalagenturen um eine individuelle Mobilitätsförderung in Höhe von 1.500,- Euro im Rahmen des EU-Programms Lebenslanges Lernen (Comenius bzw. Grundtvig) bewerben können.

Weiterführende Informationen:

Hintergrundinformation über das Programm Lebenslanges Lernen (Englisch)

Information zur Kursanmeldung (Englisch)

Formular für die vorläufige Anmeldung (Englisch)

 

Lesung mit Lutz van Dijk am 8. Mai 2008

KomBi und Gladt freuen sich sehr, Lutz van Dijk im Rahmen seiner Lesereise 
in Europa in den gemeinsamen Räumen in der Kluckstraße begrüßen zu können. Am 8. Mai um 20.00 Uhr liest er aus seinem 2007 erschienenen Jugendbuch „Die Geschichte von Liebe und Sex“ und dem eben erschienen Fachbuch „Sexuelle Vielfalt lernen. Schulen ohne Homophobie“.

Der Autor:
Lutz van Dijk, Dr. phil., 1955 in Berlin geboren, war Lehrer in Hamburg und 1992-1999 Mitarbeiter der Anne-Frank-Stiftung in Amsterdam. Seit 2001 lebt 
er in Kapstadt als Schriftsteller und Mitbegründer der Stiftung HOKISA, die sich für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt. Seine Bücher für Erwachsene und Jugendliche wurden in viele Sprachen übersetzt und erhielten mehrere internationale Auszeichnungen.

Die Bücher: 

„Die Geschichte von Liebe und Sex“

Der Autor zeigt, wie sich Liebe und Sex im Laufe der menschlichen Geschichte entwickelt haben und führt uns auf eine Zeitreise durch alle Kontinente. Dabei geht es „nicht um noch mehr Sachinformationen, sondern darum, die vielen Begriffe, Bilder und Behauptungen rund um Liebe und Sex besser zu 
verstehen. Wann und wo sind sie entstanden? Wie haben Menschen früher gefühlt und gedacht? Warum wurde über Liebe und Sex so oft geschwiegen oder sogar gelogen? Wie kann ich mich auf die Suche nach meiner eigenen Wahrheit – meiner Geschichte – von Liebe und Sex machen? Wie lernen, mich in der verwirrenden Vielfalt scheinbar unendlicher Freiheiten und erregender Fantasien zu entscheiden, wer ich bin oder sein möchte?“

(Die Berliner Literaturkritik, 26.09.07)

Lutz van Dijk erzählt die Geschichte von Liebe und Sex und lässt dabei junge und ältere Leute aus vielen Ländern zu Wort kommen. In einer aufregenden Reise durch die Jahrhunderte und alle Kontinente geht er den vielen Fragen 
und Antworten zu Liebe und Sex nach. Eine grenzenlose Ermutigung, eigene Ideen von Sex ebenso selbstbewusst wie liebevoll zu leben.

„Sexuelle Vielfalt lernen. Schulen ohne Homophobie“

„Schwule Sau!“, „blöde Lesbe!“ – Schimpfwörter, die auf deutschen Schulhöfen keine Seltenheit sind. Bis heute sind Vorurteile und die damit einhergehenden Diskriminierungen gegenüber sexuellen Minderheiten, vor allem gegenüber Lesben und Schwulen, auch an Schulen weit verbreitet. Das Thema sexuelle Vielfalt hingegen wird häufig totgeschwiegen.

Der erste Teil des Buches gewährt Einblicke in die Klassenzimmer verschiedener europäischer Länder und zeigt, wie dort sexuelle Vielfalt aufgezeigt und Homophobie angegangen wird. Über die Vernetzung von schulischer und außerschulischer Arbeit wird im zweiten Teil von Sexuelle Vielfalt lernen berichtet. Konkret werden die AutorInnen im dritten Teil des Buches. Dort beschreiben sie, welche kreativen und effektiven Möglichkeiten 
es im Unterricht gibt, um Homophobie erfolgreich zu begegnen und sexuelle Vielfalt zu lehren.  

Die zahlreichen Empfehlungen, Anleitungen und Adresslisten machen dieses Buch zu einem wichtigen Ratgeber für Lehrende und Studierende. 
(Pressetext Querverlag)

8. Mai 2008, 20.00 Uhr

Kluckstr. 11 (1.Etage), 10785 Berlin (Tiergarten-Süd)

Eintritt: 5 Euro

Der Eintritt ist für die südafrikanische Stiftung HOKISA bestimmt, die sich für von Aids betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt.

Kartenbestellung: Tel. 26 55 66 33 oder info@gladt.de

Die Lesung findet statt mit der freundlichen Unterstützung von
elledorado e.V. und Quartiersmanagement Magdeburger Platz.

 

FRUITCAKES – Peer-Training für jugendliche TrainerInnen aus 6 Ländern zu den Themen Gender und Homophobie in der Jugendarbeit (März 2007)

KomBi führt mit der European Peer Training Organisation EPTO beim Europäischen Jüdischen Informationszentrum CEJI (Brüssel), der Kampagne gegen Homophobie (Warschau) und der Frauenrechtsorganisation NaNE (Budapest) im März 2007 das Trainingsprogramm FRUITCAKES mit 21 jugendlichen Peer-TrainerInnen durch. Die TeilnehmerInnen kommen von Organisationen aus Polen, Litauen, Deutschland, Ungarn, Rumänien und Portugal. Sie werden in einem einwöchigen Training dazu ausgebildet, in ihren Netzwerken vor Ort Workshops mit Jugendlichen zu den Themen Gender und Homophobie durchzuführen. Das Training findet im European Youth Centre des Europarats in Budapest statt und ist Teil der internationalen Kampagne „All different – all equal”.
Mehr Informationen finden Sie unter www.epto.org

     

Neues Internetportal für Jugendliche (Mai 2006)

Das jugendnetz Berlin e.V. hat im Mai 2006 in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport auf dem zentralen Jugend-Server jugendnetz-berlin.de ein neues Internetportal eröffnet. Unter 
der Adresse www.dasistauchgutso.de finden junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender Informationen, Angebote und AnsprechpartnerInnen von verschiedenen Berliner Einrichtungen.

 

Festempfang zum 25-jährigen Jubiläum (März 2006)

Am 10. März 2006 feierten KomBi, Lesbenberatung und Schwulenberatung mit einem Festempfang unter dem Motto „Bewegung schafft Veränderung“ ihr 25-jähriges Jubiläum im Abgeordnetenhaus von Berlin. Durch das zweistündige Programm führte Harald Pignatelli vom RBB. Grußworte an die etwa 500 Gäste richteten Gesundheits- und Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner, der 
Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und die Vorsitzende des PARITÄTISCHEN Landesverbandes Berlin, Barbara John.
Bezug auf die inhaltliche Arbeit der drei GastgeberInnen nahmen in ihren Festreden Christina Thürmer-Rohr von der TU Berlin und Rolf Rosenbrock vom Wissenschaftszentrum Berlin.

Mehr Informationen über die Jubiläumsfeier sowie Fotos, die Grußworte und Festreden zum Download finden Sie hier.

 

Interkultureller Kalender (Januar 2006)

In einem Brief vom 14. Dezember 2005 hatten KomBi und GLADT (Gays & Lesbians aus der Türkei Berlin-Brandenburg e.V.) den Beauftragten des 
Berliner Senats für Integration und Migration, Günter Piening, gebeten, in dem "Interkulturellen Kalender" für das Jahr 2007 den erweiterten Kulturbegriff 
auch auf das Merkmal "Sexuelle Identität" zu beziehen, indem der Christopher-Street-Day als Tag lesbisch-schwuler und transsexueller Emanzipation mit aufgenommen wird. In seinem Antwortschreiben vom 6. Januar 2006 sagt der Migrationsbeauftragte zu, ab 2007 den Christopher-Street-Day am 27. Juni - dem historischen Datum der New Yorker Stonewall-Rebellion von 1969 - im Kalender zu vermerken. Der 
"Interkulturelle Kalender" der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz informiert seit Jahren über religiöse und säkulare Feier- 
und Gedenktage, die für die Angehörigen verschiedener Kulturen von Bedeutung sind.

   

Sexualpädagogisches Kompetenztraining zum Thema Geschlechterrollen und Sexuelle Identität (März 2004)

Der neue Berliner Rahmenplan (AV 27 vom November 2001) legt fest, dass 
die schulische Sexualerziehung neben Aspekten wie Sprache, Interkulturalität, Behinderung oder Prävention auch Geschlechterrollen und gleichgeschlechtliche Lebensweisen explizit im Unterricht behandeln muss. Sexualerziehung soll fächerübergreifend unterrichtet werden.

Um Lehrerinnen und Lehrer bei der Umsetzung dieses Arbeitsauftrages zu unterstützen, hat KomBi im Jahr 2003 das Modellprojekt "Sexualpädagogisches Kompetenztraining zum Thema Geschlechterrollen und Sexuelle Identität" entwickelt und mit der Fanny-Hensel-Grundschule aus Berlin-Kreuzberg in der Praxis erprobt. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und extern evaluiert. Die Finanzierung übernahm die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die teilnehmenden PädagogInnen wurden in dem zweitägigen Training für die Vielfalt von Lebensformen sensibilisiert, sie erwarben Fachwissen zu Genderfragen und sexuellen Identitäten und stärkten ihre sexualpädagogische Handlungskompetenz. Ein Argumentationstraining unterstützte die Erarbeitung von Interventionsstrategien bei Sexismus und Homophobie im schulischen Alltag. Die LehrerInnen lernten spezifische sexualpädagogische Materialien kennen und entwickelten einen Aktionsplan für Akzeptanzförderung an ihrer Schule.

Das Trainingskonzept fand großen Zuspruch bei den TeilnehmerInnen und erhielt ein sehr positives Feedback von ihrer Seite. Die wissenschaftliche Begleitung konnte über die gemessenen Ergebnisparameter einen Wissenszuwachs der Teilnehmenden im Bereich gleichgeschlechtliche Lebensweisen nachweisen. Das evaluierte Training steht nun auch anderen Schulen zur Verfügung und kann bei KomBi gebucht werden.

Trainingsausschreibung als Download

   

KomBi und Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin vereinbaren Kooperation (Juli 2003)

KomBi und das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB), das im Mai 2003 seine Arbeit aufgenommen hat, haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Das ADNB ist ein Projekt des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg und vertritt 
wie KomBi einen horizontalen Ansatz, der Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Aussehen, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, Alter und Religion berücksichtigt. Die vereinbarte Kooperation bezieht sich auf die Bereiche Vernetzung, Organisation von Fachveranstaltungen, Bildungsarbeit zu Empowerment und Sensibilisierung, kollegiale Beratung und fachlichen Austausch.

Mehr Informationen zur Arbeit des ADNB

 

Europäisches Projekt "Berlin - Stadt der Vielfalt" (2002-2004)

KomBi ist Kooperationspartner des Büros der Ausländerbeauftragten von 
Berlin, die im Rahmen des EU-Aktionsprogrammes zur Bekämpfung von Diskriminierungen das Projekt "Berlin - Stadt der Vielfalt" durchführt.
Das vom Centre Européen Juif d’ Information (CEJI) in Brüssel und dem Northern Ireland Council for Ethnic Minorities (NICEM) in Belfast organisierte europäische Projekt dient der "Einführung von Anti-Diskriminierungs-Trainingsmaßnahmen in öffentlichen Behörden".
In zwei Trainingsphasen im Sommer 2003 und Winter 2003/2004 werden MitarbeiterInnen der für Gesundheit und Bildung zuständigen Verwaltungen in Altea (Spanien), Belfast (Nord-Irland) und Berlin mit speziell entwickelten Diversity- und Antidiskriminierungs-Trainings fortgebildet. Die Auseinandersetzung mit Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Alter, Behinderung, Religionszugehörigkeit, sexueller Orientierung oder Geschlecht soll die Verwaltungen dabei unterstützen, für ihre Dienstleistungen und ihre Personalpolitik Strategien zur Anerkennung von Vielfalt und Gleichbehandlung zu entwickeln.
Im Trainingskonzept werden Erfahrungen von NGOs berücksichtigt, die diskriminierte Gruppen vertreten. Neben KomBi sind folgende NGOs in Berlin 
an dem Projekt beteiligt: Eine Welt der Vielfalt, Bund gegen ethnische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland, LesMigras, Türkischer 
Bund Berlin.

mehr Informationen zum Projekt unter:
www.ceji.org
www.nicem.org.uk

 

Forum Gender Mainstreaming und Dekonstruktion von Geschlecht in der pädagogischen Praxis

In diesem von KomBi initiierten Forum treffen sich seit März 2002 PraktikerInnen aus der pädagogischen Arbeit zum Erfahrungsaustausch und 
zur fachlichen Diskussion genderbezogener Fragestellungen. Dabei geht es im wesentlichen um die Auswirkungen der EU-Richtlinie zu Gender Mainstreaming auf die Praxis der Bildungsarbeit und entsprechende konzeptionelle und methodische Anpassungen.

Neben Praxisberichten und theoretischen Inputs aus der Dekonstruktiven Pädagogik bietet das Forum den Rahmen für Austausch, Erprobung und Entwicklung von Methoden und Materialien für die Bildungsarbeit zu Genderthemen.

Das Forum versteht sich vorläufig als geschlossene ExpertInnenrunde. Externe InteressentInnen wenden sich bitte telefonisch an KomBi.